Die Unmöglichkeit der Evolution

Die folgenden Seiten setzen sich kritisch mit der von vielen so leichtfertig übernommenen Theorie auseinander, das Leben sei mehr oder weniger zufällig durch Evolution entstanden. Hierbei liegen Fragen zugrunde, auf die unsere Naturwissenschaften keine Antworten geben können. Beispielsweise warum unser Gehirn als einziges Organ über sich selbst nachdenken kann oder wie es möglich ist, dass die sechs unbelebten Grundbausteine unseres Körpers (Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor, Schwefel) in der richtigen Anordnung plötzlich ein Bewusstsein besitzen. Auch einige der staunenswertesten Wunder in unserer Natur zeigen deutlich, dass aus naturwissenschaftlicher Sicht eine auf Zufallsprozesse beruhende Entstehung des Lebens, völlig auszuschließen ist. Diese Wahrheit erkannte nach über 60 Jahren auch der einst atheistische Autor und Philosoph Malcolm Muggeridge, der es wie folgt formulierte: "Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte."
Um die Theorie von der Entstehung des Lebens durch Evolution zu widerlegen, ist es zwecklos, lediglich Argumente gegen verschiedene Ungereimtheiten vorzulegen. Letztlich verharren Evolutionsanhänger und Evolutionskritiker bei dieser Art der Auseinandersetzung stets in einer Patt-Situation. Wenn aber ein Naturgesetz das Gedankensystem der Evolution schon an der Wurzel aushebelt, erübrigen sich alle weiterführenden, mühseligen pro/contra-Diskussionen. Denn Naturgesetze kennen keine Ausnahmen, sie gelten immer, an jedem Ort, zu jeder Zeit, im ganzen Universum. Und daher ist in der Wissenschaft durch Naturgesetzmäßigkeiten immer die stärkste Argumentation gegeben. So weiß heute z.B. jeder, dass ein Perpetuum mobile, also eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ständig läuft, eine unmögliche Maschine ist, da der Energieerhaltungssatz sie schlicht und einfach verbietet. Und nach eben diesem Prinzip schließt das folgende Naturgesetz, die Entstehung des Lebens durch Evolution, von vornherein aus:
Codierte Information kann nicht selbstständig entstehen.

Codierte Information ist eine geistige, nichtmaterielle Größe und stammt IMMER von einem intelligenten Sender/Urheber.
Was heißt das? Heute wissen wir, was Darwin nicht wissen konnte. In den Zellen aller Lebewesen befindet sich eine unvorstellbare Menge an codierter Information. Die Bildung aller Organe geschieht informationsgesteuert, tausende geregelte und präzise aneinander gekoppelte Abläufe in jeder einzelnen Zelle funktionieren ebenso informationsgesteuert wie die Herstellung aller körpereigenen Substanzen (allein 50.000 verschiedene Proteine im menschlichen Körper). Und jede dafür notwendige Arbeitsanweisung steht gespeichert in der DNA unserer Zellen, und das in der höchsten überhaupt bekannten Speicherdichte: So könnte man im Volumen eines Stecknadelkopfes, der nur aus DNA-Material besteht, einen Stapel Taschenbücher speichern, der 500mal höher wäre als die Entfernung von der Erde bis zum Mond. Verteilt man diese Menge an Bücher auf alle Bewohner der Erde (derzeitig ca. 7 Milliarden) so erhielte jeder Mensch 2143 Exemplare. Auch die Wissenschaftler Georg Church und Sri Kosuri des Harvard Wyss Institute haben gezeigt, dass 700TB Daten in nur einem Gramm DNA gespeichert werden können. Eine unvorstellbare Informationsdichte nach einem äußerst genialen Prinzip, von dem all unsere Computerspeicher weit, weit entfernt sind.
Die Gretchenfrage hierzu ist aber: Woher stammt diese unvorstellbar riesige Informationsmenge? Denn ein rein materialistischer Kosmos (und als solcher wird er in den Naturwissenschaften beschrieben), kann niemals eine nichtmaterielle Größe erzeugen wie beispielsweise Information oder Bewusstsein. Für jede beliebige codierte Information gilt, dass sie von jemandem ausgesandt ist (Sender) und an jemanden gerichtet ist (Empfänger). Kurzum: Weil die makromolekularen Voraussetzungen nicht gegeben sind, ist die Evolutionstheorie als naturwissenschaftliche Lehre unhaltbar.

Was ist codierte Information?

Codierte Information folgt immer präzisen grammatischen Regeln, die im Vorfeld vereinbart wurden. Jede Sprache, egal ob tierisch oder menschlich, funktioniert nur, weil die richtige Anordnung bestimmter Laute bzw. Zeichen eine festgelegte Bedeutung hat, die der Sender und Empfänger der Information genau kennt und deswegen versteht. Codierte Information liegt immer dann vor, wenn folgende fünf hierarchische Ebenen erkennbar sind: 1. Statistik (Zeichenhäufigkeit), 2. Syntax (Satzbildungsregeln), 3. Semantik (Bedeutung), 4. Pragmatik (Handlung), 5. Apobetik (Ergebnis und Ziel). Nach exakt dem gleichen Prinzip enthält auch der genetische Code hochpräzise Information:
1) Statistik: Die vier vorkommenden Nukleinbasen A, T, C, G bilden das Zeichensystem.
2) Syntax: Im Codesystem der DNA wurde festgelegt, dass stets drei aufeinanderfolgende Nukleinbasen (ein sogenanntes Triplett) für eine bestimmte Aminosäure stehen. So steht beispielsweise das Triplett GGA im Codesystem der genetischen Sprache für das Glycin-Molekül. Äußerst bemerkenswert hierbei ist übrigens, dass in der gesamten belebten Natur nur eine genetische Grammatik realisiert ist!
3) Semantik: Die Reihenfolge der in der DNA gespeicherten Tripletts bedeutet für die Zelle, ein ganz bestimmtes Protein zu synthetisieren.
4) Pragmatik: Die in der DNA hinterlegte Aminosäuresequenz führt in der Eiweißfabrik der Zelle (dem Ribosom) mit Hilfe von mRNA und tRNA zu der Handlung, das entsprechend verschlüsselte Protein herzustellen. Die richtige Aneinanderreihung hunderter und oftmals tausender Aminosäuren bewirkt also den Aufbau eines einzelnen Proteins.
5) Apobetik: Das Ziel des genetischen Codes ist letztlich die Herstellung eines strukturell lebensfähigen Körpers, in dem Billiarden von Proteinen nicht nur produziert, sondern auch räumlich exakt angeordnet und miteinander vernetzt werden müssen. Und all diese Arbeitsanweisungen stehen gespeichert nach einer präzisen Grammatik in unserer DNA. Nichts passiert hier zufällig, alles ist exakt einprogrammiert.
Auch unsere Computersprachen existieren nur, weil sie sich Menschen (ausgestattet mit Geist, Intelligenz und Willen) überlegt haben. Nirgends ist eine Computersprache oder ein Computerprogramm selbstständig entstanden. Vielmehr steht am Anfang jeder Informationskette immer ein schöpferischer Geist, im Falle der Computersprachen eben der Mensch, der die grammatischen Regeln entwickelt hat. Die Evolutionsidee hingegen geht davon aus, der genetische Code und damit die genetische Sprache sei irgendwie, aber auf jeden Fall rein zufällig, von allein entstanden. Ein äußerst unglaubwürdiges Konzept, zumal es nirgends Bestätigung findet.

(Codierte Information ohne Sender? Der genetische Code gleicht in allen Punkten einer Programmiersprache, die unseren Computersprachen in Komplexität und Miniaturisierung weit überlegen ist.)

Konsequenzen dieses Naturgesetzes

Aus dem obigen Naturgesetz können durch Schlussfolgerung weitere, sich immer wieder bestätigende und deshalb naturgesetzmäßige Zusammenhänge abgeleitet werden. Diese wären, wie jedes Naturgesetz, mit nur einem Gegenbeispiel widerlegt:
•  Materie allein kann keine codierte Information erzeugen.
•  Es gibt keinen Code ohne bewusste, willentliche Vereinbarung.
•  Codierte Information besitzt stets eine vom Urheber festgelegte Grammatik.
•  Am Anfang jeder Informationskette steht immer ein geistiger, d.h. intelligenter Urheber/Sender.
•  Codierte Information kann niemals durch Zufall oder lange Zeiträume entstehen.
Das Gedankensystem der Evolution könnte also nur dann funktionieren, wenn es eine Möglichkeit gibt, dass durch Zufallsprozesse codierte Information entsteht - an dieser Grundvoraussetzung kommt kein Evolutionist vorbei. Nun zeigt uns aber die Realität, dass Information keine Eigenschaft der Materie ist, sondern immer erst von außen hinzugefügt werden muss. Materie und Energie sind lediglich Träger der Information. Wenn z.B. Insekten Pollen von Pflanzenblüten weitertragen, ist dies in erster Linie ein Informationsübertragungsvorgang (von genetischer Information); die beteiligte Materie ist dabei unerheblich. Prof. Dr. Werner Gitt erläutert diese Überlegungen in dem spannenden MP3-Hörvortrag "Herkunft des Lebens aus Sicht der Informatik" nochmals sehr anschaulich.
Auch die chemische Gleichung der Photosynthese, die sich in jedem Schulbuch findet, hat einen großen Mangel: Sie funktioniert nicht! Denn die beteiligten chemischen Stoffe sich selbst überlassen, organisieren rein gar nichts, egal wie groß die Sonneneinstrahlung ist. Photosynthese funktioniert erst dann, wenn die Information hinzukommt, wie mit Hilfe von Sonnenenergie aus Kohlendioxid Sauerstoff produziert wird. Diese Information ist in jedem Grashalm und in jedem Blatt auf unserer Erde gespeichert, aber kein Ingenieur oder Biologe vermag dieses geniale Prinzip nachzukonstruieren.
Ebenso kann nicht ein Wissenschaftler erklären, was "Leben" denn eigentlich ist. Wir können lediglich Merkmale des Lebens benennen, aber die Evolutionslehre hat nicht die geringste schlüssige Erklärung dafür wie Lebendiges aus toter Materie entstehen kann. Dementsprechend gibt es zu diesem Wirklichkeitsbereich auch erst ein Naturgesetz, welches der Mikrobiologe Louis Pasteur (1822 - 1895) erkannte und sich immer wieder bestätigt hat: "Vivum ex vivo - Leben kann nur aus Leben kommen." Diese Aussage steht auch heute noch in voller Übereinstimmung mit allen weltweit experimentell ermittelten Daten in der leblosen Natur. Die Frage die sich dabei aber unweigerlich stellt, ist: Woher kam dann das erste Lebewesen?
Und so müssen alle Philosophien und Gedankengebäude, die diese uns überall umgebenden Naturgesetze nicht berücksichtigen, automatisch zu falschen Schlussfolgerungen kommen, da sie bedeutende Gesetzmäßigkeiten einfach übergehen und somit auf falschen Grundannahmen beruhen.

Logische Schlussfolgerung

Diese einfach und bewusst angreifbar formulierten Naturgesetzmäßigkeiten über codierte Information haben sich nun unzählbar oft in der Erfahrung bewährt und wurden in keinem Laboratorium der Welt experimentell widerlegt. Auch jeder Leser dieses Textes, der sie im Alltag überprüfen möchte, wird immer wieder bestätigen müssen, dass codierte Information einen Sender benötigt. Unvoreingenommene Menschen werden daraus schnell schlussfolgern können, dass die Lehre von der Entstehung des Lebens durch Zufallsprozesse einfach nur ein theoretisches Gebilde darstellt und in der Praxis überhaupt nicht möglich ist.
Und so ist es nur folgerichtig zu fragen, ob das Leben nicht doch aus einem zielorientierten Schöpfungsprozess stammt. Exakt von diesem Prinzip berichtet uns die Bibel. Denn hier wird die aus Sicht der Informatik notwendige geistige Informationsquelle für jegliche Information (und damit auch für die biologische Information) bereits auf der ersten Seite erwähnt: "Am Anfang schuf Gott."
Die Evolutionslehre unterstellt hingegen, wie schon gesagt, dass die codierte Information in den Lebewesen keines Senders bedarf. Diese Aussage wird durch die tägliche Erfahrung der obigen Gesetzmäßigkeiten reichlich widerlegt. Darum liefern uns heute die Naturgesetze über Information die stärksten Argumente für die Entstehung der Lebewesen durch Schöpfung. Da dieser Zusammenhang für jede beliebige Information gilt, wird hier eines ganz deutlich:
Der genetische Code repräsentiert eine geistige Idee.
Die genannten Naturgesetze über codierte Information treffen damit die Achillesferse der Evolutionstheorie und setzen deren wissenschaftliches Aus. Oder anders ausgedrückt: Jeder, der die Entstehung des Lebens durch evolutive Zufallsprozesse für denkmöglich hält, glaubt an ein "Perpetuum mobile der Information". Auch Bruno Vollmert, ehemals Inhaber des Lehrstuhls für Makromolekulare Chemie an der Universität Karlsruhe und im 20. Jahrhundert führend auf diesem Wissenschaftsgebiet, ist einer derjenigen Naturwissenschaftler, die aufgrund ihrer Forschungen zu dem Schluss gekommen sind, dass die Evolutionslehre nicht haltbar ist. Warum, das belegt er in seinem Buch "Das Molekül und das Leben" sehr ausführlich. Hier eine Kurzzusammenfassung.
Wenn sich Evolutionsanhänger aber dennoch nicht überzeugen lassen, dann zeigt das einmal mehr, wie stark mit diesem Denksystem ein tief verwurzeltes Glaubensbekenntnis zum Atheismus einhergeht, das große Gefahren in sich birgt. Man kann jetzt fragen, warum hat man sich dann so einseitig auf diese Evolutionstheorie versteift? Diese Antwort ist leicht zu geben: Gottlose Menschen akzeptieren kein Weltbild, das einen Schöpfer benötigt, sie wollen es nicht wahr haben, dass sie einmal vor einem allmächtigen Richter Rechenschaft über ihr gesamtes Leben geben müssen. Aber dennoch muss es jeder von uns.
Atheisten sind sich bewusst, dass ihre persönliche Weltanschauung nur dann haltbar ist, wenn das Leben durch Evolution zustande gekommen ist. Daher müssen sie mit aller Macht der Vernunft und Unvernunft daran festhalten. Und obwohl nur blanke Unlogik die einzige Alternative zu einem Schöpfer ist, haben sich viele gegen Gott und für die Unvernunft entschieden. Die folgenden Zitate überzeugter Evolutionisten zeigen dies sehr deutlich:
"Wie können anorganische Moleküle biologische Informationen bekommen und weitergeben, damit eine Urzelle entstehen kann? An und für sich ein unlösbares Problem."
Prof. Dr. Manfred Eigen (* 9. Mai 1927 in Bochum, Bio- bzw. Physikochemiker, 1967 Nobelpreis für Chemie)
"Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht, aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen."
Ernest Kahane (17.11.1964, Biochemiker, Vortrag in Cern bei Genf)
"Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar."
Sir Dr. Arthur B. Keith (1866-1955, schottischer Anatom und Anthropologe)
"Wir schlagen uns auf die Seite der Wissenschaft, trotz der offenkundigen Absurdität mancher ihrer Konstrukte ... denn wir können einen göttlichen Fuß in der Tür nicht zulassen."
Prof. Dr. Richard C. Lewontin (09.01.1997, Evolutionsbiologe, The New York Review)
"Die Evolutionstheorie ist eine weltweit anerkannte Theorie, nicht, weil sie bewiesen werden könnte, sondern, weil sie die einzige Alternative zur Schöpfung ist, an welche wir nicht glauben wollen."
Prof. Dr. James Dewey Watson (* 6. April 1928 in Chicago, Biochemiker, 1962 Nobelpreis für Medizin)

Die Widersprüchlichkeit der Wissenschaft

Das folgende Bild zeigt den zwiespältigen Zustand in dem sich die Wissenschaft heute befindet sehr gut. Auf der einen Seite wird mit einem riesigen technischen Aufwand das Universum nach einem intelligenten Signal abgehört und andererseits wird die codierte Information in jeder einzelnen Zelle, ignoriert. Diese Inkonsequenz offenbart, wo das eigentliche Problem liegt: auf der Ebene der Philosophie, die hinter der Wissenschaft steht!
Aber trotz allen kritischen Stimmen unserer gottlosen Zeit, gibt es immer wieder anerkannte Wissenschaftler, die das Offensichtliche zugeben und den Mut besitzen, sich in aller Öffentlichkeit deutlich gegen das Evolutionsmodell auszusprechen. Zu ihnen gehört auch Michael Behe. Er ist Professor für Biochemie an der Lehigh University in Bethlehem, Pennsylvania und akzeptierte anfangs die wissenschaftliche Evolutionstheorie voll und ganz. Allmählich begann er aber die Evolution grundlegend in Frage zu stellen und entwickelte später die Überzeugung, dass es auf biochemischer Ebene Hinweise für die Existenz nichtreduzierbar komplexer Systeme gebe. In seinem weltbekannten Buch "Darwins Black Box" schreibt er sehr treffend:
Während der vergangenen vier Jahrzehnte hat die moderne Biochemie die Geheimnisse der Zelle aufgedeckt. Das Wissen, dass wir vom Leben auf molekularer Ebene haben, wurde aus unzähligen Versuchen zusammengeflickt, in denen Proteine gereinigt, Gene geklont, elektronenmikroskopische Aufnahmen gemacht, Zellkulturen aufgebaut, Strukturen definiert, Reihenfolgen verglichen, Parameter variiert und Kontrollen durchgeführt wurden. Artikel wurden veröffentlicht, Ergebnisse überprüft, Rezessionen geschrieben, Sackgassen wurden beschritten und neuen Anhaltspunkten wurde nachgegangen. Das Ergebnis dieser angehäuften Anstrengungen die Zelle zu erforschen, das Leben auf Molekularebene zu untersuchen, ist ein lauter, deutlicher, durchdringender Schrei: "Design, Plan!"

Das Ergebnis ist so unzweideutig und so bedeutsam, dass es als eine der größten Leistungen in der Geschichte der Wissenschaft eingestuft werden muss. Die Beobachtung, dass Leben einem intelligenten Plan folgt ist von derselben Tragweite wie die Beobachtung, dass sich die Erde um die Sonne dreht, dass Krankheiten durch Bakterien verursacht werden, oder dass Strahlung gequantelt emittiert wird. Dieser große Sieg – so würde man erwarten – der durch den hohen Preis jahrzehntelanger, unermüdlicher Anstrengung erreicht wurde, sollte in den Labors rund um die Erde die Sektkorken zum Knallen bringen. Dieser Triumph der Wissenschaft sollte Heureka-Schreie aus zehntausenden von Kehlen hervorrufen, sollte Anlass zum Händeklatschen und Feiern sein, und vielleicht sogar als Entschuldigung für einen freien Tag gelten.

Doch - keine Flaschen wurden entkorkt, keine Hände klatschten. Stattdessen umgibt ein eigenartiges, verlegenes Schweigen die pure Komplexität der Zelle. Wenn das Thema in der Öffentlichkeit aufkommt, beginnen die Füße zu scharren und der Atem geht ein wenig schwerer. Im privaten Kreis reagieren die Leute etwas entspannter. Manche geben das Offensichtliche offen zu, blicken dann aber zu Boden, schütteln den Kopf und lassen es dabei. Warum greift die Gemeinschaft der Wissenschaft ihre aufsehenerregendste Entdeckung nicht begierig auf? Warum wird die Beobachtung des Designs mit intellektuellen Handschuhen angefasst? Das Dilemma ist: Wird die eine Seite des Elefanten mit dem Etikett "Intelligentes Design" versehen, so könnte die andere Seite wohl mit dem Etikett "Gott" versehen sein.
Antworten auf Leserfragen
Evolution ist doch überall!
"Überall ist zu beobachten, dass sich Tiere und Pflanzen an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Wie können Sie da behaupten es gäbe keine Evolution?"
ANTWORT: Die Wissenschaft unterscheidet zwei Arten von Evolution, die Mikroevolution und die Makroevolution. Was Darwin einst bei seinen berühmten Finken auf Galapagos beobachtete, nämlich dass sich die Schnabelform durch veränderte Umweltbedingungen leicht anpasste, ist ein Beispiel für Mikroevolution. Diese Fähigkeit, dass sich ein Lebewesen an eine veränderte Umwelt anpassen kann ist in der DNA vorgesehen, also "hineinprogrammiert" und wird auch von niemand bestritten. Sie ist belegbar und überall zu beobachten. Die Kernfrage aber, welcher Anhänger der Evolutionstheorie immer wieder ausweichen bleibt davon unberührt: Woher kommt die codierte Information für diese Fähigkeit?
Evolutionskritikern geht es daher ausschließlich um die Makroevolution, also die Veränderung der Organismen über die Artengrenze hinaus, sodass neue Arten entstehen, und um die angeblichen Entstehung des Lebens aus der Ursuppe. Auch ich war früher ein großer Verfechter der Evolutionstheorie, durfte aber erkennen, dass diese Lehre in Wirklichkeit nichts weiter als ein theoretisches Gebilde darstellt. So ist Makroevolution graue Theorie, nirgends dokumentiert und widerspricht in vielen Punkten den Naturgesetzen. Aus diesen Gründen steigt auch zunehmend die Zahl anerkannter Wissenschaftler, die sich offen gegen das Evolutionsmodell aussprechen. Weitere hilfreiche Informationen zu diesem Thema und auch zur modernen Jahrmillionen-Geologie findet man unter www.0095.info
Woher kommt Gott und wer hat ihn informiert?
"Wenn Gott der Sender der DNA-Informationen ist, wer hat dann am Anfang eigentlich Gott informiert? Und wo kommt dieser Gott überhaupt her?"
ANTWORT: Diese Frage wird, wie ich finde, sehr oft gestellt und geht im Grunde auf ein falsches, rein irdisch-materialistisches Weltbild zurück. Denn etwas Materielles benötigt immer einen Urheber, das ist korrekt. Aber die Bibel zeigt uns, dass der lebendige Gott weder materiell noch zeitlich ist, sondern Gottes Substanz ist Geist und Er ist zudem überzeitlich. Das heißt, Gott hat dieses materielle Universum geschaffen und ebenso die physikalische Eigenschaft "Zeit". Diese Eigenart unseres Raum-Zeit-Gefüges ist also etwas Geschaffenes, wie die Materie/Energie selbst! Gott ist aber größer als dieser geschaffene Kosmos, er ist ewig. Was die Bibel mit "ewig" beschreibt ist ein zeitlosen Zustand. Und in einem zeitlosen Zustand, also in immerwährender Gleichzeitigkeit, gibt es kein "zuvor". Damit hat sich dann auch die Frage "Wer hat Gott erschaffen?" oder "Woher hat Gott die Information?" erübrigt. Denn den ewigen, zeitlosen, überräumlichen, allwissenden und unendlich intelligenten Gottgeist gab es schon immer.
Das bedeutet letztlich auch, dass ihm ausnahmslos alles bekannt ist, es gibt nicht die geringste Kleinigkeit, die er nicht weiß. So kennt er z.B. jedes einzelne Molekül in unserem Körper, in der Sonne, im Andromeda-Nebel, ja von jedem einzelnen Molekül im ganzen Universum kennt er den genauen und präzisen Zustand. Genau das bedeutet "allwissend" bzw. "unendlich intelligent". Mit solch einem Gott haben wir es zu tun und Er ist letztlich das, worin unser materielles Universum eingebettet ist. Aber diese Dinge sind wissenschaftlich nicht zu analysieren, da sie nicht materiell sind. Sie sind nur im Glauben zu erfassen.
Ich sehe das anders!
"Codierte Information ist in der Lage von selbst zu entstehen. Einfach aufgrund aller Gegebenheiten auf dieser Erde. Auf Mond und Mars entsteht sie im Moment nicht, ja. Aber allein die enormen Größenunterschiede in den Planeten, die Ausmaße einer Staubwolke im All, die riesigen Temperaturunterschiede, gewaltigen physikalischen Kräfte oder die Geschwindigkeit mit der sich unser Universum ausbreitet, sind Extreme, die das Entstehen intelligenter, codierter Information rechtfertigen. Warum soll bei so vielen Einflussgrößen wie Rotationsgeschwindigkeit der Erde, Abstand zur Sonnen nicht auch codierte Information von selbst entstehen? Sie hatte viele Millionen Jahre Zeit."
ANTWORT: Sie behaupten zwar einfach, dass codierte Information selbstständig entstehen kann, können es aber mit nicht einem Beispiel belegen – daher glauben Sie es einfach! Ihre Behauptung funktioniert aber deshalb nicht, weil codierte Information keine materielle Größe ist. Sie ist keine Eigenschaft der Materie, ebenso wenig wie Wille oder Bewusstsein. Deswegen ist es, wie sie es auch drehen und wenden möchten, prinzipiell nicht möglich, dass sie selbstständig entstehen kann, auch in 100 Billionen Jahren nicht. Aber so oft Sie es auch behaupten, es findet ja doch NIRGENDS statt. Ich dagegen könnte Ihnen hunderte Beispiele aufzählen, bei denen für die Entstehung codierter Information zu Beginn IMMER ein intelligenter, mit Bewusstsein ausgestatteter Urheber stand.
Wenn Sie also glauben, dass codierte Information selbständig in der Materie entstehen kann, dann müssen Sie es auch mit Beispielen unterlegen. Nun ist es aber so, dass im gesamten riesigen Universum NUR tote Materie existiert – wohin man auch schaut. Nichts als chemische Bausteine. In unserer DNA hingegen ist ein immens großer Code, eine Grammatik hinterlegt, wie diese Materie verknüpft werden muss, damit ein Herz, eine Niere oder ein Auge entstehen kann – das steht in jeder einzelnen Zelle. Und die uns umgebende Wirklichkeit zeigt auch immer wieder ohne Ausnahme, dass jedes Codesystem einen Urheber mit Bewusstsein hat. Oder ist Ihnen schon einmal eine Computersprache aufgefallen die in den Chips selbstständig entstanden ist?
Bausteine des Lebens auf Meteoriten entdeckt.
"Sie wollen doch wissen woher die chemischen Verbindungen stammen, auf denen das Leben basiert. Einige Forscher vermuten, dass sie in Gesteinsbrocken durchs All reisten und so auf die Erde gelangten. Und eine neue Analyse bestätigt: Manche Meteoriten enthalten tatsächlich Grundbausteine des Erbgutmoleküls DNA."
ANTWORT: Die Bausteine sind das eine, der Bauplan und die Gesamtkonstruktion das andere. Sicherlich gibt es auch bestimmte chemische Bausteine des Lebens auf Kometen oder Asteroiden - kann ich mir gut vorstellen. Das ist aber noch lange, lange kein Leben! Solche "Erkenntnisse" kursieren immer wieder in den Medien, sind aber im Grunde völlig überzogen. Es wäre damit vergleichbar, wenn jemand in einer Wüste unterwegs ist, feststellt dass es hier überall Sand gibt und daraus schließt, es müsse hier ebenfalls einen Kölner Dom geben, da dieser aus Sandstein gebaut ist.
Kurzum: Die Bausteine der DNA sind natürlich die Grundvoraussetzung. Unsere hochkomplizierten DNA-Moleküle enthalten aber einen Code, eine Grammatik nach der sie programmiert sind. Dieser Code kann, wie es uns die Naturgesetze über Information immer wieder bestätigen, niemals von allein entstehen, sondern stammt immer von einem intelligenten Sender.
Ihre Theorien!
"Wenn an ihren Theorien etwas dran wäre, warum gibt es dann keine wissenschaftlichen Texte darüber? Warum gibt es keine Wissenschaftler die die Evolution anhand ihrer Thesen in Frage stellen?"
ANTWORT: Zunächst einmal sind es nicht meine Theorien, auf die ich hier eingehe, sondern wie auf dieser Seite erwähnt ist der Urheber der Naturwissenschaftlichen Informationstheorie Prof. Dr. Werner Gitt. Auf meiner Downloadseite gibt es viele Schriften und Hörvorträge von ihm. Er war es damals auch, der mich von dem falschen evolutiven Denken befreit hat. Als ehemaliger Direktor und Professor der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig bereist Herr Werner Gitt heute weltweit Universitäten und hält stets vor vollen Hörsälen mit Studenten, Evolutionsbiologen und Atheisten Vorträge über genau dieses Thema: "Woher kommt die codierte Information in unserer DNA?" Und keiner konnte seine entdeckten Naturgesetzmäßigkeiten widerlegen – alle mussten klein beigeben, einfach weil codierte Information nun einmal nicht selbstständig entstehen kann. Dies wird ja schon im Alltag reichlich bestätigt. Soviel zum Thema Fachwelt. Und die Frage: "Warum gibt es keine Wissenschaftler, die die Evolution in Frage stellen" ist paradox, weil sich eben eine zunehmende Zahl von Wissenschaftler ganz bewusst (u.a. wegen der vielen Unstimmigkeiten und Naturgesetzverletzungen) gegen die Evolutionstheorie aussprechen, so beispielsweise Michael Behe - siehe Zitat oben. Nur wird öffentlich darüber wenig diskutiert, denn die einzige Alternative zur Evolution ist eben Schöpfung, aber die meisten Menschen wollen heute keinen Gott mehr anerkennen, vor dem sie einmal stehen werden und über ihr Leben Rechenschaft ablegen - aber dennoch werden sie es müssen! Nur deswegen hat man sich so einseitig auf die Evolution versteift, wie die obigen Zitate auch deutlich zeigen. Und dabei wird immer wieder der gleiche grundlegende Fehler gemacht, dass die tatsächlich stattfindende Mikroevolution auf die nicht belegbare Makroevolution bedingungslos übergestülpt wird (siehe erste Leserfrage).
Warum sollte sich Gott mit uns Menschen abgeben?
"Aus welchem Grund sollte dieses unvorstellbar mächtige Gotteswesen in der unendlichen Tiefe des Weltalls sich ausgerechnet für uns interessieren? Wenn überhaupt, wäre das ganze doch mehr als Hobby zu betrachten, so wie wir mit Tieren umgehen - eine Art Ameisenfarm!"
ANTWORT: Zum biblischen Gottesbild habe ich ja schon weiter oben ausführlich geschrieben. Des Weiteren zeigt uns die Bibel auch ganz klar, dass Gott uns Menschen nicht mehr oder weniger zufällig im Universum gefunden hat, sondern vielmehr den gesamten Kosmos mit seinen geschätzten 1080 Atomen NUR und ausschließlich wegen uns Menschen geschaffen hat. Die Menschheit ist der Urgrund des allen. Und wir sind zudem im Bilde Gottes geschaffen, das heißt wir haben viele göttliche Merkmale. Beispielsweise Sprache, Kreativität, mathematisches Denken, wir schaffen völlig neuer Dinge, usw. All dies kann kein Tier!
Nur ist der Mensch, und davon berichtet die Bibel auch sehr deutlich, gefallen. Das heißt, er hat sich einst willentlich von Gott entfernt (Garten Eden). Daraufhin verfluchte Gott den gesamten Kosmos, den Er einst mit "sehr gut" ausgezeichnet hatte. Und wegen dieses Fluches sehen wir all das Schreckliche in der Welt, deswegen sind wir Menschen tierähnlicher geworden und tragen heute das einst göttliche nur noch schemenhaft. Das hoffnungsvolle an diesem Dilemma ist aber, dass der Fluch einmal aufgehoben werden wird und es dann wieder so ist, wie ursprünglich gedacht.
Waren Adam und Eva Chinesen?
"Ich habe heute die Lebensgeschichte von Adam und Eva und ihrer Nachkommen aus biblischer Sicht gelesen. Wie lässt sich das z.B. mit dieser Darstellung aus dem PM-Magazin vereinbaren, die ja wohl auf Forschungsergebnissen beruht? Kannst Du mir Deine Einschätzung dazu geben?"
ANTWORT: Sie alle irren gewaltig! Weder haben Adam und Eva einen Apfel gegessen noch waren sie Afrikaner oder Chinesen. Die Wiege der Menschheit liegt im heutigen Südirak, in Babylon. Von dort aus verbreitete sich das Menschengeschlecht über die ganze Welt.
Warum ist das so? Wo der Garten Eden war, können wir heute nicht mehr wissen, denn das weltweite Gericht der Sintflut spülte alles weg (auch die Dinos) und veränderte die Erdoberfläche geologisch massiv. Im Buch "Fragen an den Anfang" sind diese Dinge sehr schön erklärt. Noah mit seiner Arche und sieben weiteren Menschen landeten nach der einjährigen Sintflut auf dem Berg Ararat in der heutigen Türkei. Die Menschen waren weder vor noch nach der Sintflut global ausgebreitet, sondern leben relativ zentral zusammen an einem Punkt. Nach der Sintflut war das die erste Großstadt BABEL (Südirak). Hier fand das göttliche Gericht der Sprachenverwirrung statt und erst aufgrund der Sprachenverwirrung, waren die Menschen dazu genötigt sich in alle Himmelsrichtungen auszubreiten. Vorher mit einer "Weltsprache" bestand dazu keine Notwendigkeit.
Und da aber die Wissenschaft die vier zentralsten Weichenstellungen in der Menschheitsgeschichte ignoriert (Schöpfung, Sündenfall, Sintflut, Sprachenverwirrung), kommt sie ganz automatisch zu immer neuen abenteuerlichen Ideen und falschen sogenannten "Erkenntnissen". Da helfen dann nur noch Jahrhunderttausende und Jahrmillionen, um die offensichtliche Diskrepanz zur Wirklichkeit zu verschleiern. In diesem Zusammenhang hochinteressant: "Völker, Gene, Hautfarben - Woher?" ein MP3-Hörvortrag von Dr. Roger Liebi.